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Eine Woche über 2000m

Diesen Sommer ging es mit elf jungen Männern (ab 14 Jahren) wiedermal auf die Alp da Stierva in der Schweiz. Dort verbrachten wir eine ganz besondere, nicht alltägliche Woche: Kein Strom, kaltes Wasser, Wärme vom offenen Kamin und vieles mehr...

Nach der Anreise mit 3 PKW ging es noch direkt zum Bach: Staudamm bauen und baden! Das Wetter war super und auf der Höhe auch nicht zu heiß, wie sonst in ganz Deutschland. Die Runde zum Einwandern ging dann nach Ziteil, und wir konnten auch einen Blick in die Kirche werfen, da es Sonntag war. Abends ging es täglich ans Brot backen. Versorgt waren wir rundum sehr gut, dank Christof. Unsere größte Runde war die Dschungeltour: Übers Kreuz nach Ziteil (dort gab es dieses Jahr kein Wasser), hoch auf den Piz Toissa und dort auf dem Kamm entlang. Das war schon nicht ganz ohne für den ein oder anderen. Die Tour durch den Dschungel beim Abstieg war sehr abenteuerlich. Unsere Wasserreserven waren dann alle und die Freude auf den Brunnen in Ratitsch umso größer. Die Runde an diesem Tag war 18,5 km lang und ging auf max. 2657 m (Piz Toissa) hoch. Allerdings sind wir dabei 1500 Höhenmeter rauf und wieder runter gegangen.

 

Während der Tage ging es auch darum, dass sich jeder ein Stück weit auf die Suche nach seinem persönlichen Ideal macht. Bei schönstem Sonnenschein machten wir über den weißen Wolken einen Test, um unsere Temperamente heraus zu finden. Es gab doch einige Besonderheiten und Unterschiede zu entdecken. Es hatte jeder Zeit sich seine Gedanken zum persönlichen Ideal zu machen.

Ein weiterer Höhepunkt war das Abseilen über der Höhle. Und anschließend das Abendessen mit Stockbrot, Bratkartoffeln und Spiegelei, gewendet vom selbst geschnitzten Klausenwender. ;)

Auch an diesem Abend kam das Singen nicht zu kurz.

Im Trog wurde bei den Temperaturen in diesem Jahr auch ein neuer Rekord aufgestellt, ich glaube 30 min. Mit Gesang: „Ich ess‘ so gerne Marzipan…“

Eine Tour auf den Curvér Pintg war dann die letzte große Runde und mit über 2700m der höchste Punkt in dieser Woche.

Der letzte Tag war dann etwas verregnet und neblig. Deshalb konnten wir nicht nochmal unseren Staudamm erweitern und verbrachten den Tag in der Hütte mit Schaukeln, Kartenspielen und anderem. Das Abendprogramm wurde vorbereitet und es gab einen bunten Abschlussabend mit Cocktails.  

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